Solidarity wins! Klare Kante gegen Rassismus und Ausgrenzung

Solidariwhat?

Wir wollen in einer Gesellschaft leben, die solidarisch ist. Solidarität heißt für uns: Einander dabei zu unterstützen den Lebensalltag zu bewältigen und Träume zu erreichen. Gemeinsam gegen Diskriminierung, Ausgrenzung und Ausbeutung vorzugehen, selbst, wenn wir nicht alle gleich von ihnen betroffen sind. Solidarisch sein, heißt nicht alleine zu sein.

Solidarität heißt Widerstand!

Solidarität ist für uns die Antwort auf rassistische (und sonstige) Hetze und Ausgrenzung, die allgegenwärtig ist. Menschenleben und Schicksale wer- den zu Zahlen gemacht, über die speku- liert und verhandelt werden kann – die Senkung der Zahl von Geflüchteten, die nach Deutschland kommen, wird zum obersten Staatsziel, ohne auch nur ein- mal zu erwähnen, dass mehr Abschot- tung und Abschiebungen Menschen das Leben kosten wird. Die „Mitte der Ge- sellschaft” übernimmt die Parolen und Forderungen der Rechten, rassistische Beleidigungen und Übergriffe nehmen zu.

Stärker wird aber auch der Widerstand dagegen. „Together we are Bremen”, der solidarische Zusammenschluss von geflüchteten jungen Menschen und an- deren Bremer*innen hat gezeigt: Es ist möglich der übermächtig erscheinenden rassistischen Asylbürokratie ganz praktische Solidarität entgegen zu set- zen und gemeinsam eine Perspektive in Bremen zu erkämpfen.

Bremen zur Solidarity City machen!

Bremen kann das, was bisher nur von antirassistischen Initiativen gelebt wird, auch stärker in politische/staatliche Praxis umsetzen. Wir fordern, dass Bremen eine Solidarity City wird. Solidarity Cities gewähren allen Menschen, die in ihnen leben, Zugang zu sozialen Rechten und Leistungen sowie kultureller und politischer Teilhabe. Das heißt, dass auch Menschen ohne Papiere, also z.B. ohne gültigen Aufenthaltsstatus, Anspruch auf Gesundheitsleistungen, Bildung, etc. haben und so Teil der Stadt sein können. Und Bremen ist das, was wir alle aus Bremen machen – ein solidarisches Bremen ist möglich!

Werbeanzeigen