My body, my choice!

Rollenbilder in die Tonne

Traditionelle Rollenbilder finden sich überall in der Gesellschaft: Von klein auf werden wir als Jungen oder Mä chen erzogen und entsprechende Erwartungen an uns gerichtet: An unsere Körper, unsere Fähigkeiten, unsere Persönlichkeit. Die Arbeitswelt ist in typische, schlecht bezahlte „Frauen-” und gut bezahlte „Männerberufe” unterteilt. Zuhause machen Frauen* den Großteil der unbezahlten Sorge-Arbeit (z.B. Pflege, Erziehung, Haushaltsaufgaben).

Mein Bauch gehört mir!

Die körperliche Selbstbestimmung von Frauen*, Trans*- und Inter*-Personen wird immer wieder angegriffen. Im Strafgesetzbuch (§218 und §219) ist der Schwangerschaftsabbruch grundsätzlich weiterhin verboten (die Strafverfolgung wird unter Bedingungen ausgesetzt). Die Bereitstellung von Informationen über Schwangerschaftsabbrüche durch Ärzt*innen ist immer noch strafbar. Schwangerschaftsabbrüche müssen ohne moralisierende Beratung vorgenommen werden können und die Krankenkassen müssen die Kosten übernehmen. Wir fordern kostenlose Verhütungsmittel für alle.

Yes means yes & no means no

Betroffene sexualisierter Gewalt brauchen Schutz und Unterstützung. Gesellschaftliche Solidarität heißt, die Perspektiven Betroffener ernst zu nehmen und sich klar gegen patriarchale Gewalt und sexistische Strukturen zu stellen. Trans* Personen haben meist noch zusätzliche Probleme bei Hilfsangeboten und Beratungsstellen, weshalb eigene Schutzstrukturen für sie überfällig sind.

Unser Feminismus ist antirassistisch

Wir stellen uns gegen die heuchlerische Vereinnahmung vermeintlich feministischer Positionen von rechts. Der (queer-) feministische Kampf ist und bleibt antirassistisch, antikapitalistisch und intersektional1.
Wir wollen eine Gesellschaft, in der alle Menschen so akzeptiert werden wie sie sind. Wir wollen, dass die Vielfalt geschlechtlicher und sexueller Identitäten in Schule und Gesellschaft geschützt und gefördert wird. Wir wollen eine Gesellschaft, in der persönliche Grenzen respektiert werden!

1Das heißt für uns, dass wir versuchen, die Situation von queeren, mehrfach diskriminier- ten und People of Color/Schwarzen Personen mitzudenken.

Wir fordern:
Weg mit den „Abtreibungsparagraphen” §218 und §219
– Gesetzliche und gesellschaftliche Hürden für die Selbstbestimmung beseitigen
– Überwindung des Patriarchats!

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