Pressemitteilung: linksjugend [’solid] solidarisiert sich mit Protesten von Schüler*innen gegen Einladung der AfD zu Podiumsdiskussion an Schule: Keine Bühne für die AfD!

Die linksjugend [’solid] Bremen kritisiert die Einladung der AfD zur Diskussionsveranstaltung am Schulzentrum Walle. An der am 28. März stattfindenden Veranstaltung soll die AfD durch Bürgerschaftsmitglied Alexander Tassis vertreten sein. Gegen dessen Einladung und Teilnahme hatte sich schon in der Schüler*innenschaft und unter vielen Lehrkräften ein deutlicher Protest formiert.

Martin Schefferski, Landessprecher der linksjugend [’solid] Bremen lobt das Engagement der Schülerinnen: „Es ist richtig und absolut unterstützenswert, wenn sich Schülerinnen und Lehrer*innen gegen die Schulleitung auflehnen, weil sie keinen Bock haben, dass ihre Schule zur Bühne für die Hetze der AfD wird.“

Die linksjugend [’solid] Bremen solidarisiert sich mit dem Protest der Schülerinnen und Lehrerinnen, die sich klar Position zur AfD beziehen und sich gegen die Entscheidung der Schulleitung auflehnen, die AfD einzuladen.

Schefferski zur Einladung durch die Schulleitung: „Wir kritisieren zudem auch die ignorante Haltung des Schulleiters, der die Ansicht vertritt, die AfD sei als normale demokratische Partei zu behandeln. Die AfD will Minderheiten demokratische Rechte entziehen und Waffengewalt an der Grenze gegen Geflüchtete verwenden.“

Auch wenn die linksjugend [’solid] es für unabdingbar hält, sich mit der AfD und ihren Positionen zu beschäftigen, sieht Schefferski klare Unterschiede zur Einladung in die Schule: „Sich mit der AfD auseinander zu setzen heißt eben nicht, ihr noch die Möglichkeit zu geben, ihre rassistische Ideologie in der Schule zu verbreiten und sich dort auch noch in Szene setzen zu können.“

Zudem sei es besonders fragwürdig, dass dies an einer Schule passiere, die das Motto „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ nach außen trage.

Die linksjugend [’solid] fordert von der Schulleitung ein, diesem Motto gerecht zu werden und Courage zu zeigen sich gegen Rassismus zu stellen. Denn es sei hinreichend bekannt, dass sie rassistische, nationalistische und völkische Ideologien vertritt und verbreitet. Gerade in Bremen könne die AfD nicht anders als rechtsradikal und undemokratisch eingestuft werden.

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