Alltäglicher Ausnahmezustand – Bericht

Dass die Polizei Menschen aufgrund rassistischer Kriterien kontrolliert ist ein offenes Geheimnis. Dass die Polizei dies trotzdem leugnet ein schlechter Witz.

Gestern haben wir deshalb in Kooperation mit KOP (Kampagne für die Opfer rassistischer Polizeigewalt) einen Vortrag zum Thema „Racial Profiling“ veranstaltet. Paula und Mathilda von KOP haben dazu zunächst darüber berichtet, wie Rassismus in der Polizei institutionalisiert ist. Anschließend wurde der Film „ID without colours“ gezeigt, in dem Betroffene ihre Erlebnisse mit rassistischen Übergriffen seitens der Polizei geschildert haben und sich auch Polizisten zu dem Thema äußern. Dieser lieferte viel Diskussionspotential, das von den über 50 Besucher_innen genutzt wurde. Erfahrungsberichte von Betroffenen, Tipps für potentielle Zeug_innen, die Frage nach dem Verhältnis von Feminismus und (Anti-)Rassismus und noch viele weitere Themen wurden dabei erfasst.

Mit einem guten Gefühl ist leider niemand aus der Veranstaltung rausgegangen, dennoch mit viel Tatendrang und dem Entschluss, sich rassistischen Polizeikontrollen entgegenzustellen, wo wir sie beobachten.

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