Veranstaltung: Hate-Speech, Antifeminismus und feministische Gegenwehr im Netz

HateSpeech

Mittwoch, 2. März um 19 Uhr

Jugendhaus Buchte, Buchtstraße 14/15

Hate-Speech, Antifeminismus und feministische Gegenwehr im Netz
Vortrag und Diskussion mit Helga Hansen

Von den Slutwalks bis #Aufschrei haben feministische Aktivist*innen dank des Internets viel bewegt. Gleichzeitig organisieren sich zunehmend antifeministische Kräfte über das Netz. Zu ihren Taktiken gehören Beleidigungen, Todesdrohungen oder Vergewaltigungsphantasien. Die Gegenwehr ist schwierig, da die so ausgeübte Gewalt häufig unterschätzt wird. Außerdem wird die politische und gesellschaftliche Bedeutung des Internets erst langsam anerkannt.

Im Vortrag von Helga Hansen geht es um Hate Speech als Gewaltakt, aktuelle antifeministische Übergriffe und Strukturen. Als Aktivistin kennt sie schließlich feministische Gegenstrategien.

Helga Hansen ist Ingenieurin und arbeitet als Technikjournalistin beim Make Magazin. Seit 2009 schreibt sie für feministische Blogs, erst die Mädchenmannschaft, jetzt Femgeeks und Herzteile.

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5 Gedanken zu “Veranstaltung: Hate-Speech, Antifeminismus und feministische Gegenwehr im Netz

  1. Ich möchte übrigens darauf hinweisen, dass Gerhard Amendt nicht einfach Frauenhäuser schließen will, wie Frau Hansen es ihm in ihrem Vortrag unterstellte, sondern sie in Familienberatungsstellen (mit unterbringungsmöglichkeiten) und Gewalttherapie-Zentren umwandeln will:
    http://www.welt.de/politik/article3936899/Warum-das-Frauenhaus-abgeschafft-werden-muss.html
    http://www.brigitte.de/frauen/gesellschaft/frauenhaeuser-gerhard-amendt-1031207/

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  2. Obwohl ich rein gar nichts mit der Linkspartei am Hut habe, das Prostitutionsgesetz gehört tatsächlich abgeschafft und diese Art der modernen Sklaverei verboten.

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    • Hast du unsere Position verstanden? Also wir sprechen zumindest nicht von „moderner Sklaverei“, wir finden den Begriff sogar problematisch. Stattdessen wollen wir eine Versahlichung der Debatte und eine Differenzierung. Der Kampf gegen Zwangsprositution darf unserer Meinung nach nicht mit der Situation von freiwillig arbeitenden Sexarbeiter*innen gleichgesetzt werden. Letztere unterstützen wir. Statt Kriminalisierung fordern wir die Legalisierung, mehr Rechte für Sexarbeiter*innen.

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      • Das ist tatsächlich eine schwer zu klärende Frage, ob es freiwillige Prostitution gibt. Für den gehobenen Escort-Bereich kann man es vielleicht noch am ehesten annehmen während im Bordell, im Laufhaus oder gar auf dem Strich wohl kaum ein Mädchen freiwillig anschaffen gehen wird. Daß Ausnahmen die Regel bestätigen ist eine alte Gesetzmäßigkeit. Wenn Sie es jedoch schaffen, eine Sozialversicherung, von mir aus auch in der Künstlersozialkasse zu etablieren, ist auf jedenfall ein erster Schritt zur Verbesserung der Zustände getan

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