Kampagnenstart: Arbeit nervt, keine aber auch!

Wir von der Linksjugend [’solid] Bremen und dem Sozialistisch-Demokratischen Studierendenverband der Uni Bremen (SDS) haben für die kommenden zwei Monate die Kampagne „Arbeit nervt, keine aber auch!“ organisiert. Mit dieser Kampagne möchten wir vom 21.10.2015 bis zum 26.11.2015 mit Aktionen, Flugblättern, Plakaten und einer Veranstaltungsreihe – bestehend aus neun Seminaren und Vorträgen – auf die prekäre Situation vieler Beschäftigter und Arbeitsloser hinweisen.

Die Veranstaltungen beschäftigen sich mit grundsätzlichen Fragen des kapitalistischen Wirtschaftssystems, setzen sich aber auch mit konkreten Problemstellungen auseinander. So wollen wir am 12.11. gemeinsam mit dem Bremer Erwerbslosenverband und der Gesamtschüler*innenvertretung über Phänomene wie Leistungsdruck und Perspektivlosigkeit unter Jugendlichen sprechen. Wir setzen uns in unserer Abschlussveranstaltung am 26.11. aber auch mit den Streikwellen des vergangenen Jahres auseinander und haben hierfür einen Wissenschaftler und einen Gewerkschaftsvertreter eingeladen.
Den Startschuss für die Kampagne gibt es am 21.10. mit der Diskussionsveranstaltung „Bist du Azubi? Yup!, Geld für’n Jacuzzi? Nope!“. Bei dieser Veranstaltung im Gewerkschaftshaus werden ein Azubi des Klinikums Mitte, ein Vertreter der DGB-Jugend und unsere Bürgerschaftsabgeordnete der Linkspartei Miriam Strunge über die aktuelle Lage von Auszubildenden sprechen.

Unser Ziel ist die Selbstermächtigung junger Menschen. Wir möchten vor allem jungen Beschäftigten und Erwerbslosen zeigen, wo sie sich für eine Verbesserung ihrer Lebenssituation einbringen können. Wie der Titel der Kampagne schon zeigt, möchten wir aber auch auf die Widersprüchlichkeit des kapitalistischen Wirtschaftssystems hinweisen, in dem sowohl Arbeit, als auch Arbeitslosigkeit immer mit Problemen verknüpft sein werden.

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