„Bürger in Wut“ verfolgen erneut Jugendliche in Bremen-Nord und die Polizei beleidigt einen Betroffenen mit schwulenfeindlichen Äußerungen

Vergangene Woche haben mehrere Personen versucht in den „Info- und Freiraum Katzensprung“ in der Lindenstraße 1 B in Vegesack zu stürmen, darunter Oliver Meier und Fritjof Balz von der Partei „Bürger in Wut“. Die dort Anwesenden wurden allein aufgrund ihrer politisch linken Einstellung für angeblich fehlende Wahlplakate verantwortlich gemacht (siehe Taz-Artikel vom 1.April).

In der Nacht vom 3. auf den 4. April kam es erneut zu einem Vorfall, bei dem drei minderjährige Jugendliche von einem Mitglied der „Bürger in Wut“ verfolgt wurden. Die Jugendlichen haben uns nun um Unterstützung gebeten und beschreiben die Situation folgendermaßen: „Als wir auf dem Weg von unserem Kumpel nach Hause gehen wollten, folgte uns bereits dieses komische Fahrzeug. Dieses Fahrzeug war offensichtlich das Parteiauto der ‚Bürger in Wut‘. Irgendwann wollte uns der Fahrer zu einem Gespräch zwingen und drohte uns mit der Polizei. Da wir nicht wussten weshalb, gingen wir einfach weiter und plötzlich war die Polizei da.“

Die drei Jugendlichen schildern auch wie sie von der Polizei
ausgefragt und durchsucht wurden. Dabei kam es zu einem aus unserer Sicht weiteren skandalösen Zwischenfall. Eine Polizistin durchsuchte einen Rucksack, wunderte sich über Gardinenstangenaufsätze, die mit Blumen versehen waren und fragte den Besitzer des Rucksacks, ob er schwul sei. Die drei Jugendlichen erklären, dass sie sprachlos waren. „Erst wurden wir grundlos verfolgt und festgehalten und dann auch noch mit einer schwulenfeindlichen Äußerung abserviert und beleidigt.“

Der Fahrer folgte den drei Jugendlichen anschließend sogar bis nach Hause. Dort wurde er später erneut gesehen. Da die „Bürger in Wut“ auf ihrer Facebook-Seite selbst von dem Geschehen berichteten, können wir inzwischen bestätigen, dass es sich bei dem Fahrer des Fahrzeugs der „Bürger in Wut“ wieder um Oliver Meier handelte.

Wir von der Linksjugend [’solid] Bremen sind fassungslos. Wir verurteilen das willkürliche Vorgehen und die wiederholte Belästigung von Menschen durch Mitglieder der Partei „Bürger in Wut“. Wir wollen, dass sie endlich damit aufhören, Jugendliche zu verfolgen und zu belästigen, weil sie diese für „Linke“ halten. Wir verurteilen darüber hinaus die homophobe Äußerung der Polizei-Beamtin und fordern eine Erklärung der Bremer Polizei und politische Konsequenzen.

Eine kürzlich veröffentlichte Stellungnahme zu den Vorfällen im Infoladen Katzensprung findet Ihr auch hier: https://linksjugendsolidhb.wordpress.com/2015/04/02/rechtspopulistische-politiker-in-bremen-nord-sind-ernsthafte-bedrohung/

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2 Gedanken zu “„Bürger in Wut“ verfolgen erneut Jugendliche in Bremen-Nord und die Polizei beleidigt einen Betroffenen mit schwulenfeindlichen Äußerungen

  1. Es ist immer wieder erschreckend wie leicht Herr Balz zu manipulieren ist. Schade das er sich mal wieder“vor den Karren“ spannen lässt . Zudem auch noch von unserer gescheiterten Bremen-Norder Rechts-Promonenz. So ein Verhalten der BMW versetzt einen Bürger wie mich wirklich in Wut …
    Ich bin zumindest Jetzt wirklich überzeugt von der BMW … Meine Stimme dahin NICHT zu verschwenden.

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