Stolpersteinspaziergang durchs Viertel am 70. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz

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In Gedanken an die Opfer des Holocaust und des NS-Regimes  rief die Linksjugend [’solid] Bremen am Dienstag Abend zu einem Gedenkrundgang durch die Östliche Vorstadt auf. Mit der Kernaussage „Gegen das Vergessen, dass Auschwitz nie wieder sei!“ wurde des 70. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz durch die Rote Armee gedacht. Rund ein Dutzend junger Menschen ist diesem Aufruf gefolgt und hat an zehn Stellen Stolpersteine geputzt, Geschichten der meist jüdischen Opfer verlesen und Rosen niedergelegt. „Diese Barbarei darf sich nicht wiederholen. Deshalb halten wir die Erinnerung an die Vergangenheit wach.“, so Henri Armke, ein Mitglied der Bremer Linksjugend.

Unter den Opfern, deren Stolpersteine poliert wurden und deren Geschichten verlesen wurden, war auch Hermann Böse. Er lebte in der Besselstraße 21 und arbeitet bis 1933 als Lehrer in dem heute nach ihm benannten Gymnasium. Aufgrund seiner Aktivität im kommunistischen Widerstand gegen das NS-Regime, würde er am 24.11.1942 von der Gestapo verhaftet. Am 17.7.1943 starb er an den Folgen der Haft. Schicksale wie dieses machen die Grausamkeit der damaligen Verhältnisse deutlich.

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Kein Vergessen! Kein Vergeben!

https://www.facebook.com/events/336877473185870/

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