Gegen Gewalt an Frauen, Sexismus und Diskriminierung!

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Am 14. Februar findet der weltweite Aktionstag gegen Gewalt gegen Frauen unter dem Titel “One Billion Rising” (Eine Milliarde steht auf) statt. Der Grund ist, dass jede dritte Frau auf der Welt in ihrem Leben Gewalt erfährt. In jedem Land, unabhängig von Hautfarbe, Beruf oder gesellschaftlicher Schicht sind Frauen betroffen. Mit Aktionen und Kundgebungen soll sich auf der ganzen Welt dagegen gewehrt werden. Beteilige dich daran und mach mit!

14.2. 16:00, Marktplatz:

Auf dem Marktplatz in Bremen von 16:00-17:00 Uhr werden 1000 Frauen und Männer aus Bremen und Umland aufstehen gegen Gewalt an Frauen. Sie tanzen und visualisieren für eine Welt in der Frauen und Mädchen gewertschätzt, geachtet und selbstbestimmt leben.
Männer sind erwünscht, um die Aktion zu unterstützen.
www.onebillionrising.com

Auch im scheinbar fortschrittlichen Deutschland gibt es trotz formaler Gleichheit eine strukturelle Benachteiligung der Frau, die sich z.B. in Form von niedrigeren Löhnen zeigt. 

Fakten:

  • Jede dritte Frau weltweit ist Opfer von Gewalt
  • Die UN schätzt die Zahl der weiblichen Zwangsprostituierten in Europa auf 500.000
  • Frauen in Deutschland verdienen durchschnittlich 23% weniger als Männer
  • Frauen in Deutschland arbeiten pro Tag 100 unbezahlte Minuten mehr im Haushalt als Männer
  • 82,7 Prozent aller Frauen arbeiten in schlecht bezahlten Dienstleistungsberufen (Die meisten im Sozialwesen: z.B. Pflege, Erziehung)

Durch das Profitstreben des Kapitalismus werden Löhne gesenkt, staatliche Leistungen auf die Familie übertragen und der überwiegende Teil unbezahlter Haus- und Pflegearbeit auf Frauen abgewälzt. Mädchen wird von klein auf signalisiert, dass sie “von Natur aus” besser darin seien, sich um Kinder zu kümmern und den Haushalt zu schmeißen. Aber diese Rollenbilder sind gesellschaftlich konstruiert und nutzen nur einem patriarchalen System, das auf Ausbeutung und Herrschaft basiert.

Frauen werden im Kapitalismus zur Ware: Das fängt damit an, dass Frauen- und Mädchenkörper in Werbung und Medien idealisiert, sexualisiert und als käuflich dargestelt werden und findet seinen traurigen Höhepunkt in Menschenhandel und Zwangsprostitution.

Solche gesellschaftlichen Umstände sind der Nährboden auf dem Gewalt gegen Frauen gedeiht. Um diesem Elend ein Ende zu setzen, müssen wir die Unterdrückung von Frauen und ihre Ursachen konsequent bekämpfen und den Kapitalismus abschaffen.

Komm vorbei und mach bei uns mit, denn nur organisiert sind wir stark!

25.2., 18:30
Wie kann Sexismus überwunden werden? Überblick über die Geschichte des Feminismus und Diskussion
Linkstreff, Buntentorsteinweg 109

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