Filmabend am 17.7. in Gröpelingen: Wer Gewalt sät – von Brandstiftern und Biedermännern

Die heutigen Nazistrukturen in der BRD haben ihren Ausgang maßgeblich Anfang der 1990er Jahre. Damals gab es einen enormen gesellschaftlichen Rechtsruck, tagtäglich gab es Brandanschläge und Übergriffe auf MigrantInnen, rechte Parteien erhielten enormen Zulauf. Der Dokumentarfilm des WDR von 1993 insbesondere über die rassistischen Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen 1992, stellt die damalige Situation eindrücklich dar. Ein besonderer Blick wird auf das Verhalten der Behörden und auf die bundesdeutsche Politik gelegt. Mit Bildern von den Pogromen, von Pressekonferenzen und der Medienberichterstattung wird deutlich gemacht, wie MigrantInnen dem rechten Mob ausgeliefert wurden, Politiker logen und heuchelten, die Polizei sich gegenüber den Brandstiftern zurückhielt und die bürgerlichen und rechten Parteien von ihrer rassistischen Hetze profitierten.
Wir wollen nach dem Film darüber diskutieren, wie aktuell die Ereignisse von damals heute noch sind, und wie man Nazis und Rassismus stoppen kann. Ausserdem wollen wir euch gerne über weitere Aktivitäten im Rahmen des 20. Jahrestages des Pogroms von Lichtenhagen informieren.

Di, 17.7. um 19:00 im Linkstreff (Gröpelinger Heerstraße 120)

Advertisements

Ein Gedanke zu “Filmabend am 17.7. in Gröpelingen: Wer Gewalt sät – von Brandstiftern und Biedermännern

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s