Mi., 4.12.2019 // Amoulanfe, Gassata, Atebenna! Non au troisième Mandat en Guinée!

Screenshot_2019-11-20 Linksjugend ['solid] Bremen ( linksjugendsolid_bremen) • Instagram-Fotos und -Videos(1)Der Vortrag wird auf Französisch gehalten, es wird für Übersetzung auf Deutsch und Englisch gesorgt.

Bei der Veranstaltung werden die Hintergründe der Proteste und der aktuellen politischen Situation in Guinea erklärt, um auch in Europa das Bewusstsein für die Vorgänge in Guinea zu schärfen.

Eine Kooperation von @together_we_are_bremen und Linksjugend [’solid] Bremen.

Mi., 27.11.2019 // Truth, Reconciliation and Reparations: The Gambia’s coming to terms with its past – Vortrag und Diskussion

Screenshot_2019-11-20 Linksjugend ['solid] Bremen ( linksjugendsolid_bremen) • Instagram-Fotos und -VideosDer Vortrag wird auf Englisch gehalten, es wird für Übersetzung auf Deutsch und Französisch gesorgt.

Aktivist*innen von Together-we-are-Bremen, die selbst aus Gambia kommen und die Geschehnisse rund um die TRRC genau verfolgen werden Einblicke geben in aktuellen Entwicklungen und die Vergangenheit Gambias.
Eine Kooperation von @together_we_are_bremen & Linksjugend [’solid] Bremen

Bericht von der 2. Landesvollversammlung 2019

Wir veranstalten jedes Jahr zwei bis drei Landesvollversammlungen, auf denen wir Menschen für bestimmte Aufgaben wählen, über Anträge diskutieren und in der Mittagspause gemeinsam etwas essen. Auf diesen Versammlungen sind natürlich auch Nichtmitglieder herzlich willkommen.

Ende September fand nun die zweite Landesvollversammlung der Bremer Linksjugend [‘solid] statt. Auf dem Programm standen Berichte aus verschiedenen Gruppen und Gremien, Wahlen für Bundeskongress, Landesparteitag und Länderrat und eine Zukunftswerkstatt.

Solidarity Wins! Ein Wahlkampfbericht

Zur Bürgerschaftswahl 2019 waren wir mit einer Jugendkampagne auf den Straßen und bei Social Media aktiv. Das Thema Solidarität war für uns zentral und zieht sich durch alle sechs Unterthemen:

sticker-schneck-faBildung

In die Schule müssen wir alle – und dort sind wir der Konkurrenz mit unseren Mitschüler*innen und dem Leistungszwang von Noten und Zeugnissen ausgesetzt. Aber gehetzt kann niemand gut lernen! Deshalb wollen wir eine Schule für Alle, die auch langsam Lernenden und individuellen Interessen Raum gibt!

sticker-unsere-stadt-fa

Wohnen

Weil Mieten und Ticketpreise für den ÖPNV steigen, werden immer mehr Menschen an den Stadtrand oder ganz aus der Stadt verdrängt. Wir finden: Die Stadt gehört Allen! Deshalb muss Bremen Lösungen für alle finden: Bezahlbarer Wohnraum statt Luxus-Lofts, ein kostenloser und besserer ÖPNV, der dazu auch noch ökologisch ist und mehr Fahrradwege statt Parkplätze! Es ist unsere Stadt!

sticker-wal-faUmwelt

System Change, not Climate Change! Die Zukunft des ganzen Planeten wird heute entschieden. Diejenigen, die Plastik ohne Ende produzieren und dann in den Weltmeeren entsorgen, die auf Kohleenergie statt erneuerbare Energien setzen und sich weigern, politische Lösungen für die menschengemachte Klimakrise zu finden, spekulieren mit der Zukunft der kommenden Generationen weltweit. Es geht um unsere Zukunft – nehmt die endlich ernst! ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀

sticker-bullen-faÜberwachung

Auch wenn sich die bisherige Koalition aus Grünen und SPD noch nicht auf ein neues Polizeigesetz einigen konnte, ist klar, dass dieses Thema für Bremen nicht vom Tisch ist. Und die Vorschläge haben es in sich: Staatstrojaner fürs Handy, Ausweitung von Videoüberwachung, geringere Voraussetzungen für Inhaftierung. Wir sagen: Mehr Sicherheit gibt es nicht durch mehr Repression und Polizeistaat – Nein zum neuen Polizeigesetz!

sticker-queer-faFeminismus

Mein Körper, meine Entscheidung: Wie ich mich kleide, wie ich meinen Körper verändere, was ich mit meinem Körper mache. Leider sind die Körper von Frauen*, Trans*- und Inter*-Personen noch immer diskriminierenden Vorstellungen und Urteilen ausgesetzt. Entmündigende Gesetzgebungen zu Schwangerschaftsabbrüchen, absurde Schönheitsnormen, sexistische Vorstellungen zur sexuellen Verfügbarkeit weiblicher* Körper. Wir sagen dieser sexistischen Kackscheiße den Kampf an!

sticker-solidarität-fa

Solidarische Stadt

#SolidarityWins weil Solidarität im Gegensatz zu Ausgrenzung, Unterdrückung, Konkurrenz und Kapitalismus steht. Solidarität ist das, was uns im Kampf gegen gesellschaftliche Ungerechtigkeit stark macht.
Wir wollen, dass Bremen eine solidarische Stadt wird!⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀

 

Pressemitteilung: linksjugend [’solid] solidarisiert sich mit Protesten von Schüler*innen gegen Einladung der AfD zu Podiumsdiskussion an Schule: Keine Bühne für die AfD!

Die linksjugend [’solid] Bremen kritisiert die Einladung der AfD zur Diskussionsveranstaltung am Schulzentrum Walle. An der am 28. März stattfindenden Veranstaltung soll die AfD durch Bürgerschaftsmitglied Alexander Tassis vertreten sein. Gegen dessen Einladung und Teilnahme hatte sich schon in der Schüler*innenschaft und unter vielen Lehrkräften ein deutlicher Protest formiert.

Martin Schefferski, Landessprecher der linksjugend [’solid] Bremen lobt das Engagement der Schülerinnen: „Es ist richtig und absolut unterstützenswert, wenn sich Schülerinnen und Lehrer*innen gegen die Schulleitung auflehnen, weil sie keinen Bock haben, dass ihre Schule zur Bühne für die Hetze der AfD wird.“

Redebeitrag zum internationalen Klimastreik am 15.03.2019

Im letzten Jahr gab es große Aufmerksamkeit für die Geschehnisse im Hambacher Forst und Aktionen wie „Ende Gelände“ in den Tagebauregionen. Aktivist*innen haben den Klimaschutz selbst in die Hand genommen und kurzerhand die Bahnstrecke, über die die Kohle zu den Kraftwerken gelangt, blockiert. Warum aber ist es nötig, dass Aktivist*innen selbst aktiv werden müssen und sich massiven Repressionen durch den Staat aussetzen?

Wir wissen schon lange, dass wir endlich mit der Verbrennung von Braunkohle – einem der klimaschädlichsten Energieträger – aufhören müssen, um die menschengemachte Klimakrise noch irgendwie einzudämmen. Und trotzdem empfiehlt die Kohlekommission in Berlin, den Kohleausstieg bis 2038 aufzuschieben. Dass dies deutlich zu spät ist, weiß man auch dort, aber dank des Einflusses der umweltverpestenden industriellen Schwergewichte wird hier der Umweltschutz bereitwillig geopfert.

„Bremer Frauenmarsch“? Läuft nicht!

Für heute Nachmittag hatten die Rechten um Sybill Constance de Buer einen „Bremer Frauenmarsch“ angekündigt und wollten durch’s Viertel laufen. Fronttranspi BgRDoch auch eine Stunde nach dem geplanten Start hatten sich auf dem Marktplatz nur 6 Rechte für den „Frauenmarsch“ versammelt. Den sechs Rechten standen oder saßen ca. 500 Gegendemonstrant*innen gegenüber, die am Mittag unter dem Motto „Vehement & solidarisch – gemeinsam gegen Antifeminismus, Rassismus & Nationalismus“ an der vom Bremer Bündnis gegen Rechts organisierten Demo teilgenommen hatten.

Vielleicht möchten sich die Rechten um Sybill Constance de Buer ja eine erneute Blamage ersparen und packen ihre Sachen ein für alle mal. Und auch wenn sie es doch nochmal versuchen sollten, werden wir wieder da sein, laut und solidarisch!

Beschluss der LVV: Gegen die menschenfeindliche Flüchtlingspolitik und die Diskursverschiebung nach rechts

Beschluss der Landesvollversammlung vom 1.07.18

In letzter Zeit verschieben sich der deutsche und der europäische Diskurs zum Thema Migration und Flucht immer weiter nach rechts. „Wirtschaftsflüchtling“, „Flüchtlingswelle“ oder wahlweise auch „-krise“ sind mittlerweile fest im Wortschatz der meisten Journalist*innen und Politiker*innen verankert. Diese prägen damit gesellschaftliche Debatten und sorgen für eine Verschiebung des Diskurses immer weiter nach rechts, wo schon die AfD und andere rechte Parteien warten. Sie vergiften die Debatten und machen eine sachliche und solidarische Debatte fast schon unmöglich. Die Wellenmetapher stellt die Ankunft schutzbedürftiger verzweifelter Menschen als große Bedrohung für „unsere Gesellschaft“ dar, es wird der wortwörtliche Untergang heraufbeschworen – wer vermeintlich (nicht) dazugehört, wird hier klar. Der Begriff „Krise“ impliziert, die Aufnahme und Versorgung geflüchteter Menschen würde unsere Sozialsysteme und Infrastruktur überfordern, hätten wir doch niemals damit gerechnet, dass Menschen ausgerechnet in der BRD Schutz suchen. In einem Land, das mit Waffenexporten (in-)direkt autoritäre Regime stützt und so Fluchtgründe schafft statt sie zu bekämpfen. Statt die Gründe für Armut im Kapitalismus zu suchen werden Verlustängste instrumentalisiert um nach unten zu treten.